ÄSKULAB21 iFSG-v3

SurvNet 3.5 (2015) - kompatible Meldesoftware

 

Folgende wesentliche inhaltliche Änderungen des Systems werden mit der Einführung von SurvNet@RKI Version 3 realisiert.
·         Einführung neuer Übermittlungskategorien, z.B.
o   CJK neue Variante
o   Aviäre Influenza
o   Durchfall-Erkrankung (bisher in der Kategorie „WBK“ enthalten)
o   MRSA
o   Clostridium diffizile
·         Übermittlung nosokomialer Ausbrüche (Meldung gemäß §6.3 IfSG in der Fassung vom August 2011)
·         Einführung von Bewertungsalgorithmen für das klinische Bild und den Labornachweis zur Feststellung, ob ein Fall der Falldefinition genügt
·         Zusammenfassung der bisherigen Felder Material und Labormethode in eine Variable, damit eine Zuordnung der Methode zum Material möglich ist
·         Hierarchische Strukturierung von Listen z.B. bei Symptomen (wenn inhaltlich sinnvoll)
·         Neu konzipiertes Datenmodell zur Ausbruchserfassung
·         Neu eingeführt wird das Attribut Meldedatum aus dem die bisher verwendeten Werte Meldejahr und Meldewoche berechnet werden können
·         Ausbruchserfassung durch Erfassung von Falllisten
·         Ergänzung der Daten durch „zusätzliche Attribute“. Diese sind einfache Name-Wert-Paare. Entspricht der Wert einer vorgegebenen XML-Struktur, so sind im Wert-Anteil mehrere strukturierte Datenwerte speicherbar
·         Allgemeineres Transportkonzept
o   Rücktransport von Daten vom RKI über die Landesstellen zum Gesundheitsamt
o   Transport von Datensätzen von einem Sender zu einem beliebigen Empfänger (z.B. von einem zu einem anderen Gesundheitsamt)

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Das  Modul  „Infektionsschutz“ dient der personenbezogenen Erfassung und Weiterverarbeitung meldepflichtiger Erkrankungen.

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 Mit Hilfe der Anwendung ÄSKULAB21 und des Moduls  „Infektionsschutz“ steht Ihnen ein Informationssystem zur Erfassung,  und Auswertung der IfSG–Meldungen zur Verfügung.  


 

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Das komplette Aufgabenspektrum im Bereich des Infektionsschutzes wird durch dieses Modul von ÄSKULAB21 abgedeckt. Von der Erfassung der Personen über die Eingabe der Meldung mit allen Kontaktpersonen und Herden bis hin zu der Erstellung von Anschreiben an Personen oder Einrichtungen bietet das Modul alle notwendigen Funktionen.

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Die mit dem RKI abgestimmten Schnittstellen für den Im- und Export der Meldesätze runden das gesamte System ab.

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 Die Erstellung von Standardberichten gehört dabei ebenso zum Funktionsumfang wie die Auswertung der Daten und die Visualisierung dieser Auswertungen.

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 Kernfunktionen/ Objekte Infektionsschutz:
In der folgenden Auflistung wird ein kurzer Überblick über das Leistungsspektrum des Moduls „Infektionsschutz“ aufgezeigt, welches ergänzend zu den Kernfunktionen von ÄSKULAB21 zur
Verfügung steht: 

- Ausführliche Personenkartei für die personalisierte Erfassung von meldepflichtigen
Infektionen

 - Erfassung aller Relevanten Eigenschaften der Personen für den Bereich IFSG 

- Individuelle Erweiterung der vorhandenen Eigenschaften möglich

 - Auswertung der Personen und deren Eigenschaften und Visualisierung der Auswertungen 

- Hinterlegung und Verwendung eines Ärzteverzeichnisses zur erleichterten Eingabe

 - Einmalige Hinterlegung von Einrichtungen (z.B: Krankenhäusern, Instituten, …) und Zugriff
auf diese Einrichtungen von allen Personen /Meldungen aus

 - Klassifizierung der Meldungen

 - Datenexport der IFSG – Meldesätze für einzelne Fälle oder alle 

- Datenimport der Quittungsdateien 

- Schnelle Suchfunktionen über die Personen und Meldungen

 - Erweiterung des hinterlegten Leistungskatalogs 

- Hinterlegung der Kontaktpersonen und aller dazugehörigen Daten 

- Vollständige Erfassung aller Meldedaten zu der Person, dem Status und den Umfelddaten

 - Ablage des kompletten Infektionsweges und aller Diagnosedaten

 - Erweiterte Übersichtsfunktionen über die Herde (alle bereits erfassten Herde, alle Herde zu
einem speziellen Fall, Fälle mit dem gleichen Herd, …) 

- Ablage aller sonstigen Ermittlungsergebnisse (Verbote, Auflagen, …) 

- Einmalige Kommentarfunktionen für personen- und vorgangsbezogene Kommentare 

- Erstellung von Wiedervorlagen für Personen, Vorgänge, Meldungen, …

 - Arbeiten mit Teams oder Einzelpersonen 

- Verwendung von Workflows für wiederkehrende Aufgaben 

- Notebookeinsatz für den mobilen Betrieb 

u.v.m.